Geschichte

G 01 Die Hutterer und ihre Erziehungskultur in Vergangenheit und Gegenwart

Zielgruppe: Lehrpersonen aller Schulstufen

Beschreibung: In Wort und Bild berichten die Referenten am Vormittag von ihrem Besuch auf einem hutterischen Bruderhof in Kanada; sie erzählen vom Glauben und Denken, vom Leben und Wirtschaften eines faszinierenden „Völkls“ mit Tiroler Wurzeln. Der Vormittag schließt mit einem kurzen Ausflug zum „Geburtshaus“ Hutters in Moos bei St. Lorenzen.

Der 2. Teil (am Nachmittag) wendet sich der Erziehungskultur der Hutterer zu und lädt so zu einer Erkundungsreise in ein ungemein faszinierendes Seitental der Pädagogik: Die Glaubens- und Lebensgemeinschaft der Hutterischen Brüder hat auf der Grundlage ihrer religiösen Überzeugungen eines der ältesten ganzheitlichen Bildungssysteme für die Jugend beiderlei Geschlechtes installiert und dieses über ein halbes Jahrtausend nahezu unverändert tradiert. Dabei überrascht, wie modern so manche der altmodischen Methoden und pädagogischen Leitlinien (heute wieder) anmuten.

Referenten: Antonia Früh, Eduard Tasser

Ort: Bruneck, Istituto Pluricomprensivo – Aula

Zeit: Montag, 01.10.2018 von 08:30 bis 12.30 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr

Kursleitung: Josef Kühebacher


G 02 Der Brunecker Waldfriedhof als Erinnerungsort

Zielgruppe: Lehrpersonen der Mittel- und Oberschule (max. 25)

Beschreibung: Der im Jahr 1915 angelegte Soldatenfriedhof („Waldfriedhof“) am Brunecker Kühbergl, auf dem Soldaten aus beiden Weltkriegen bestattet sind, die verschiedenen Konfessionen und Nationen angehörten, ist ein zentraler, im kollektiven Bewusstsein verankerter, identitätsstiftender und mitunter auch politisch aufgeladener Erinnerungsort. Im Zuge der Fortbildung wird seine Entstehungsgeschichte ebenso vorgestellt wie sein Nachwirken als Ort des Gedenkens an eine traumatische Epoche.

Referent: Andreas Oberhofer

Ort: Bruneck, MS Meusburger

Zeit: Donnerstag, 08.11.2018 von 15:00 bis 18:00 Uhr

Kursleitung: Josef Kühebacher


G 03 Die Grundlagen unserer Volkskultur

Zielgruppe: Lehrpersonen aller Schulstufen

Beschreibung: Volkskultur ist das mit unseren Sinnen wahrnehmbare Erbe in einer Region, in unserem Falle Tirol und Südtirol, wodurch sie für die Bewohner oder auch für Fremde erkennbar wird. Am Zustandekommen dieses Erbes haben im Laufe der Geschichte verschiedene Kräfte mitgewirkt: Die Kirche, der Adel, die Bürger in Dorf und Stadt und besonders die Bauern.

Es soll auch gezeigt werden, wie fernere und nähere historische Ereignisse auf die Mentalitäten einwirken.

Referent: Hans Grießmair

Ort: Dietenheim, Museum für Volkskunde - Medienraum

Zeit: Montag, 13.05.2019 von 15:00 bis 18:00 Uhr

Kursleitung: Josef Kühebacher


Hinweis auf eine Fortbildung im Bereich „Geografie“

Geo 01 Einführung in die Lerneinheit „In Raum und Zeit“